15 Jahre Hotel Residencia in Sarstedt

Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist ...
mit dem Vers des französischen Schriftstellers Victor Hugo fing alles an.

1992
Deutschland befand sich im Aufbruch und Hannover im Wettbewerb um die Ausrichtung der Weltausstellung, EXPO 2000. Für Reisende, die geschäftlich in der jungen, großen Nation unterwegs waren und für länger an zentral gelegenen Orten arbeiteten, kamen Anfang der 90er Jahre entweder ein paar Nobelhotels oder unzureichend ausgestattete kleine Hotels oder Mietwohnungen infrage, und die waren knapp. Das Grundstück in der Ziegelbrennerstraße 8, das zum alten Scheunenviertel des schnell herangewachsenen Sarstedt gehörte, befand sich seit längerem im Besitz des Bauunternehmers Klaus Hanne, der hier zusammen mit dem Architekten Hans Kiefer ein Gebäude mit 12 Eigentumswohnungen plante, deren Verkauf sich in dieser Zeit aber als schwierig erwies. Eine Umorientierung zur Zusammenarbeit mit DELTA BAU brachte keinen Erfolg, und so schoss Renate Völkel-Hanne das amerikanische System „Boarding House“, gedacht für Geschäftsreisende unterwegs, durch den Kopf, das sich bereits einige Investoren in Hamburg, Düsseldorf, Berlin und München zu eigen gemacht hatten, um dieser Klientel ein den Bedürfnissen entsprechendes Angebot für „Wohnen und Arbeiten auf Zeit“ zu machen. Warum sollte das nicht auch in der sich nun weltmännisch gebenden Landeshauptstadt Hannover funktionieren? Sarstedt verfügte zu allen Zeiten über eine sehr gute Verkehrsanbindung, war Teil der perfekten Infrastruktur um den Knotenpunkt Ost-West/ Nord-Süd Hannover und hatte schnellen Zugang zum Messe- und späteren EXPO-Gelände. Die Innovation, die von der Idee ausging, wurde nun mit einem für die Region einzigartigen Konzept verwirklicht. Analysen, Recherchen, Bauplanung, Businessplan, Werbeauftritt, Marketing, Gründung des Unternehmens und letztlich die Finanzierung brauchten fast das ganze Jahr.

1993
Aparthotel Residencia in Sarstedt. Ganz früh im Jahr wurde der Bau mit den Mitarbeitern des Bauunternehmens Hanne in umweltfreundlicher Bauweise begonnen und die Pre-Opening-Phase durch die Einstellung eines Managers gestartet. Das ehrgeizige Ziel der Eheleute Renate Völkel-Hanne und Klaus Hanne war, ihr „Baby“ in 9 Monaten zur Welt zu bringen. Grundsteinlegung war im März, und im August wurde mit dem Richtfest ein vermeintlich schon fast fertiges Gebäude bejubelt, an dem inzwischen rund 30 Handwerker mehr innen als außen arbeiteten. Der an die Plural Catering verpachtete Gastronomiebereich konnte in Restaurant, CoffeeShop und Bistro-Bar tatsächlich schon zum 06.12.1993 die ersten Gäste bewirten, und am 09.12.1993 waren das erste und zweite OG im Rahmen der ersten Tagung komplett belegt. Bis zur restlosen Fertigstellung der Veranstaltungs-Räume, der Räume von Friseurmoden Mensing, Kosmetik-studio Crell und Firmendienst vom Reisebüro Völkel, die alle im Erdgeschossmit eigenen Zugängen zu ihren Läden untergebracht waren, brauchte es dann nur noch bis zum Januar 1994.

1994
Mit der Eröffnungsgala und einem hochwertigem Programm am 21.01.1994 für 150 Gäste sowie am 23.01.1994 mit dem „Tag der offenen Tür“ für alle Sarstedter hieß es dann: Herzlich Willkommen – ob von fern oder nah - für alle sind wir da!

Trotz kurzer Vorlaufzeit wurde die neue Einrichtung bereits im Frühjahr zu 50% von Langzeit-gästen gebucht. Sarstedt bewunderte im März zur ersten CeBIT-Messe einen regelrechten „Kristallpalast“. Bei den Besuchern der in Hannover stattfindenden, zahlreichen Messen hatte sich das neue 4-Sterne-Hotel mit den großen Zimmern und der technisch einmalig futuristischen Ausstattung schnell herumgesprochen. Besonders Gäste aus Übersee schätzten das so andere Hotel ab dem Tag seiner Eröffnung. Mit dem Tagungsgeschäft kamen immer mehr Firmenkunden aus der Umgebung und fragten nach Unterbringungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter und Gäste. Und plötzlich war aus dem BoardingHouse ein so zunächst nicht geplantes, richtiges Hotel geworden, das durch die Ansiedlung verschiedener Dienstleistungen in seiner Kompaktheit seinesgleichen suchte. Fest geplant war von Anfang an, für Sarstedt ein „Schmuckstück mit Seele“ zu sein. Veranstaltungen mit der Kulturgemeinschaft, dem Reisebüro Völkel und namhaften Reiseveranstaltern, die Matinées, Lesungen, Modenschauen, Vernissagen, Bälle und vor allem Feste und Familienfeiern in den Räumlichkeiten des von der Bevölkerung anfangs immer nur „BoardingHouse“ genannten Residencia ließen das Haus mit dem vielseitigen Innenleben immer bekannter werden.

1995 - 1996
Diese beiden Jahre waren im Gastronomie-Bereich von Unruhe geprägt. Es gab mehrfach Pächterwechsel. Im Frühjahr 1995 begrüßt Sarstedt eine stattliche Zahl von Gästen aus dem fernen Hirata, der Partnerschaftsstadt von Sarstedt in Japan. Der Kurzaufenthalt wird von Sarstedter Familien gestaltet, mit 120 Gästen zum Abschlussabend ist der große Veranstaltungsraum mehr als gefüllt. Die größte Veranstaltung in 1996 ist das „Fest der Reise“: Reisebüro Völkel wird 25 Jahre alt, die Feier mit dem Inhalt „NEUE WELT“ ist ganz auf Amerika ausgerichtet. Das Programm mit Live-Musik, Sängerin vom Broadway, Tänzern, amerikanischem Buffet, Zauberer sowie einer Tombola mit atemberaubenden Reisegutscheinen wird erstmals von Lutz Ackermann moderiert und ist eine Benefiz-Veranstaltung für die Kinderkrebshilfe. An diesem Abend im September beschließen Lutz Ackermann und Renate Völkel-Hanne die Fortführung von Wohltätigkeitsveranstaltungen im kleinen Kreis. Ein kleines Privathotel im Umkreis von Hannover soll es sein...

1997
In Deutschland wird als Orientierungshilfe für die Gäste die Sterne-Zertifizierung eingeführt – ein längst überfälliges Kriterium nach Meinung der Touristikerin Renate Völkel-Hanne. Die Klassifizierung „4 Sterne Hotel“ erhält Residencia als erstes in der Hannover-Region am 28.10.1997 und seither im 2-Jahres-Rhythmus nach ständiger Prüfung. Das erste „Stadtgespräch“ – die Talkshow mit Lutz Ackermann vom NDR – findet erstmals am 28.10.1997 mit 120 Gästen nach dem von nun an gleichen Konzept statt: Unter Mitwirkung von Künstlern aus Funk und Fernsehen sowie interessanten Menschen aus der Region statt. Der Name „Stadtgespräch“ steht für die beliebte Unterhaltungsform „Talkshow“, die zu dieser Zeit im Fernsehen auch bei den staatlichen Sendern ihren Platz hat. Mit einer Ausnahme: Es handelt sich um eine Benefiz-Veranstaltung, die wir nach Sarstedt in’s Residencia geholt haben. Rundfunk und Fernsehen haben berichtet und gezeigt. Die harten Wochen vor der Veranstaltung waren für die Initiatoren geprägt von Gesprächen und Bitten um Auftritte bzw. Spenden und Tombola-Gewinne, damit das Publikum des Abends hohen Anreiz verspürte, Lose zu kaufen und der Reinerlös jeder Benefiz-Veranstaltung immer aufs neue überboten werden konnte.

1998 - 1999
Zu den internationalen Messen kommen immer mehr ausländische Gäste – angeführt von den USA. Im Frühjahr entscheiden wir uns zur Eigenbewirtschaftung des Gastronomie-Bereichs und stellen für Küche und Restaurant Mario Seifert und Katrin Meier ein. Inzwischen sind die beiden verheiratet, haben einen kleinen Sohn und stehen als Küchenchef und Restaurantleiterin als verlässliche und loyale Mitarbeiter des Residencia für beste Qualität in Küche und Keller. Es folgen lückenlos Auszeichnungen vom Feinschmecker-Guide. Im Herbst wird die Fusion der Landesgas und Hastra durch das Wirtschaftsunternehmen Ernst & Young begleitet, dessen gesamtes Team für 11 Monate in den Apartments des Residencia untergebracht ist. Am 02.06.1999 – bereits 1 Jahr vor Beginn der Weltausstellung – wird mit dem EXPO-Weltpartner BOSCH der Vertrag über die Anmietung des gesamten Hotels für die Zeit der EXPO2000 sowie das touristische Hosting unterzeichnet. Reisebüro Völkel, noch immer unter der Leitung von Renate Völkel-Hanne, beginnt am selben Tag mit dem Vorverkauf der Eintrittskarten für die EXPO. Michael Thürnau (NDR) kauft die erste, insgesamt werden im Sarstedter Reisebüro Völkel Tickets im Wert von 2 Millionen DM verkauft. Die Agentur Völkel InComing wird parallel in den Räumen der AWO neben dem Reisebüro eröffnet und startet mit dem Internet-Vertrieb die Vermittlung von Privatunterkünften in die ganze Welt.

2000
Das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Residencia ist dieses. Losgelöst von den Betrieben Reisebüro Völkel und Bauunternehmen Hanne konzentriert sich das Betreiber-Ehepaar ab Juni 2000 voll auf das Management des Hotels. Auf dem Gelände des Baugeschäfts entsteht neben der Tennishalle ein großer Blumen- und Kräutergarten für das Hotel. Das ehemalige Betriebsgebäude wird umgebaut in ein Gästehaus. Die 5 Zimmer der „Residencia-Dependance“ im mediterranen Landhausstil haben eigenen Zugang und Parkplatz. Alle Messen werden wegen der 5 EXPO-Monate vor- bzw. nachverlegt. Das Residencia ist das Gästehaus der Firma Bosch. In 5 Monaten reisen 4800 Gäste aus 28 Ländern an. Eine große Herausforderung für alle, nicht nur logistisch, sondern im operativen Bereich für das ganze Team, das diese Aufgabe fantastisch gelöst hat. Die Motivation hieß: Die Weltausstellung ist eine einmalige Chance, uns den Besuchern von unserer besten Seite zu zeigen. Wir sind Repräsentanten des Landes! Eine Chance, die so schnell nicht wiederkommt, nicht für uns und wohl auch nicht für die nächste Generation, wenn überhaupt. Größter Partner der Zimmervermittlungsagentur ist der Reiseveranstalter AMEROPA, der sich wegen der idealen Bahnverbindung zum EXPO-Gelände und wegen der fachlichen Kompetenz in der Abwicklung durch VÖLKEL InComing für Sarstedt entschieden hat. In den 250 katalogisierten Haushalten werden in 5 Monaten 16.300 Gäste untergebracht. Check-In am Tage im Stadtbüro, während der Nachtstunden beim Nachtportier des Residencia.

2001 – 2002
Im Jahr nach dem Großereignis EXPO erfolgt der Ausbau als Tagungs- und Veranstaltungshotel. Gesteigerte Nachfrage bei Geschäftsessen und Privatfeiern. Entwicklung von touristischen Aktivitäten, Wochenend-Arrangements für Hannover, Hildesheim und die Region im Erlebnis-, Sport- und Kulturbereich. Erweiterung auf 31 Apartments und Suiten.

Das Unglück des 11. September 2001 bringt die Welt buchstäblich zum Erstarren. Geschäftsreisen reißen abrupt ab. Messen – von den Amerikanern auf Jahre im voraus gebucht – werden storniert. Unklar ist, ob dieses allein der Grund für einen damit einhergehenden Rezessionsbeginn in Deutschland ist. Wir setzen eine starke Firmen-Akquise als Gegenmittel ein. Der Traum von zunehmend touristisch geprägtem Geschäft erfüllt sich nicht.

Auch die touristische Service- und Marketing-Einrichtungen in Hannover und Hildesheim haben wenig Elan. Immer mehr steuerliche Nachteile halten Geschäftsleute von Restaurantbesuchen fern. Die Firmen sparen, es kommt in Mode, dass die Mitarbeiter nachts losfahren, um wenigstens 1x Übernachtungskosten zu sparen oder die Tagesrandverbindungen im Flugverkehr nutzen, um gar nicht übernachten zu müssen. Im Logis-Bereich müssen unsere Mitarbeiter an der Front „Basar-Erfahrung“ haben.

2003 – 2004
Das komplette Hotel wird mit W-Lan ausgestattet. Es entsteht ein „Business-Corner“ in der Lobby. Das Seminar-Geschäft kommt langsam wieder in Gang. Dennoch wünschen sich Betreiber und Mitarbeiter eine bessere Auslastung der Betten-Kapazitäten. Dem Stadtmarketing werden Vorschläge zur Verbesserung von Image und Bedeutung der Stadt Sarstedt gemacht. Auf Anregung von Renate Völkel-Hanne werden im übergreifenden Kongress-Geschäft Aktivitäten von Hannover und Hildesheim unter Einbeziehung von Sarstedt gestartet, ein Entgegenkommen, da Sarstedt im Falle von Hannover nicht zu deren Region gehört. Zum
10jährigen Geburtstag baut das Hotel die vorhandene Kosmetik-Abteilung für Körper-behandlungen aus. Es entsteht die SPA LOUNGE, ein feiner kleiner, mediterran anmutender und funktioneller Wellness-Bereich, der zunächst in Eigenregie betrieben wird. Das Restaurant wird zum dritten Mal seit der Eröffnung renoviert und bekommt neben dem veränderten Outfit eine Kutsche als Accessoire.


2005
Vor und während der großen Auktion auf Schloss Marienburg wohnt die Führungselite von Sotheby’s für 6 Wochen im Residencia. Die Zusammenarbeit mit Schloß Marienburg im touristischen Bereich beginnt. Gemeinsame Vermarktung von Arrangements. Durch die Talkshows, die über die Jahre zu Glanzlichtern des gesellschaftlichen Lebens in Sarstedt und Umgebung werden, besuchen immer mehr illustre Gäste das Residencia. Der Reinerlös der Benefiz-Veranstaltungen ist vorwiegend Projekten für Kinder im Gesundheits- und Sozialen Bereich zugedacht. Im November 2005 fand die vorerst letzte Talkshow mit 110 Gästen statt.
An diesem Abend wurde für die Traumastiftung von Prof. Christian Krettek gesammelt. Der Empfänger der bisher größten Spende berichtete von der Arbeit der „Rettenden Engel“ in der Unfallklinik der MHH und seinem Erfolg bei spektakulären Eingriffen bei verunfallten, vorwiegend jungen Menschen.

Auf dem gelben Sofa sprach Lutz Ackermann mit Wirtschaftsminister Walter Hirche, Hubert Haag von T-Systems Public Health Care, Ralf Schnitzmeier von Hannover 96. Bei den musikalischen Vorträgen von Gaby Albrecht und Altstar Graham Bonney kannte die Begeisterung des Publikums keine Grenzen. In den Jahren zuvor waren Mary Roos, Klaus & Klaus, Carlo von Tiedemann, Gunter Gabriel, Gertraud Wagner, Michael Thurnau, Billy Mo, Kristina Bach, Jürgen Drews, G.G. Anderson und Ela beim „Stadtgespräch“ zu Gast. Mit Semino Rossi, Judith & Mel, Christian Quadflieg, Dana Winner, mit der wir sogar ins Fernsehen kamen, sowie Paul Kuhn mit seiner Band lässt sich die musikalische Prominenten-Reihe für’s erste verlängern. Im Jahr 2009 erwarten wir mit dem Schloß Marienburg Manfred Krug und Justus Frantz mit seiner 65 Musiker starken „Philharmonie der Nationen“.

2006
Qualität ist kein Glücksfall! Als Belohnung für monatelange Ideenarbeit des gesamten Teams
zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität wurden wir im Rahmen der Zertifizierung von Niedersachsens Qualitäts-Betrieben zum „Q“-Betrieb“ vom TMN ausgezeichnet.

WM 2006 – einem arbeitsreichen Frühling folgte ein großartiger Sommer. Für eine Gruppe von 250 VIP’s aus dem afrikanischen Angola werden Unterkünfte gesucht. Hannover steht in Konkurrenz zu Leipzig. Hannover Tourismus Service übergibt VÖLKEL InComing die Ausarbeitung des Programms und Unterbringung der Gäste. Der Auftrag kommt in die Hannover-Region. Da das Residencia nicht alle Gäste aufnehmen konnte, wurden etliche Hotels in Sarstedt und Umgebung belegt und ein abwechslungsreiches Programm erstellt. Als die Gruppe der Angolaner vor dem Spiel mit Fußballfans aus Mexiko in der Lobby des Residencia zusammentraf, fürchteten wir etwas anderes, als dann geschah: alle lagen sich in den Armen, ein mexikanischer Student spielte Beethoven-Klassik auf dem Klavier – die „Mondscheinsonate“ bescherte allen anwesenden eine Gänsehaut. So schön kann Völkerfreundschaft sein.

2007
Ein Spitzenjahr der Hannover-Messen. Die Gäste kommen aus allen Kontinenten – viele nutzen die weite Anreise für das Kennenlernen der Hannover-Region vor und nach den Messetagen. Das Residencia kommt auf mittlerweile 11 touristische Arrangements. Besonders um die Sportart GOLF ranken sich die tollsten Angebote. Im Sommer finden für alle Mitarbeiter Schulungen durch externe Seminarleiter statt. Die seit 12 Jahren in Sarstedt selbstständige Kosmetikerin Kathrin Kiene verlegt ihr Domizil in die Residencia-Erholungswelt und feiert am 03.11.2007 mit einem Tag der offenen Tür und zahlreichen Gästen die Eröffnung ihres neuen Wirkungsbereichs SPA LOUNGE. Seither werden Damen und Herren aus Sarstedt und weit darüber hinaus mit Kosmetik von Hildegard Braukmann, Thalasso-Körperbehandlungen von THALGO, dem Hydro-Massagepool sowie medizinischer Fußpflege durch Yvonne Barra und einem erweiterten Angebot an Massagen durch externe Fachkräfte verwöhnt.

2008
Das im Jahr 2007 begonnene Projekt „Komplette Umgestaltung der Internetpräsentation“ gewinnt an Form. Eine sinn- und wertvolle Investition in das Buchungssystem, das dem Residencia künftig die meisten Gäste bringen soll, und ab Mai nicht nur eine tolle Informationsplattform ist, sondern über eine direkte Buchungsmaschine verfügt. Die Vernetzung mit den Buchungs-systemen der Welt und denen der Tourismuswirtschaft in Hannover bringt nicht mehr nur Business-, sondern sog. Freizeitgäste nach Sarstedt. Parallel erfolgt die Auszeichnung des Residencia zu den besten „Tagungshotels zum Wohlfühlen“. Im Hochsommer organisieren Völkel Incoming und Hotel Residencia die Vermarktung, den Ticketvorverkauf und letztlich die gesamte Verpflegung auf dem 400 Jahre alten Rittergut Bolzum für rund 1000 Gäste zum großen Konzert von Justus Frantz und seiner „Philharmonie der Nationen“ mit 65 Musikern aus aller Welt. Das hochsommerliche Wetter zum grandiosen Beethoven-Konzert lässt die Veranstaltung zu einem ländlichen Sommerfest werden, das es so in Hannovers Umgebung noch nicht gegeben hat. Für alle Residencia-Mitarbeiter eine gelungene Herausforderung. Erfolgreiche Messetage bis November machen den Herbst zu einem der erfolgreichsten der letzten Jahre. Wenn nur nicht die dunklen Wolken der Finanzkrise am Himmel heraufgezogen wären !

2009
Mit Beginn des Neuen Jahres haben sich Betreiber und Mitarbeiter des Hotels Residencia fest vorgenommen: Wir wollen uns Resignation und Rezession mit aller Kraft entgegenstellen. Kundennähe wird eine große Rolle spielen. Mehr noch möchten wir den Sarstedtern sagen, dass wir für sie da sind, für jede Altersgruppe, für jeden Anlass, für jeden Geldbeutel. Mit unseren verschieden ausgerichteten Themenabenden, den Events, bringen wir für die Gäste Erlebnis und Information zusammen.

„Wieviel Erlebnis steckt in diesen Mauern, wie viel Seele hat dieses Haus!?“ bringt Katrin Meier-Seifert ihr Empfinden auf den Punkt. Das private Hotel Residencia ist zwar klein, zählt aber zu den herausragenden dieser Region. Die stets gehaltenen Standards, die vielseitigen Programme und die seit Jahren gleichmäßig guten Leistungen des Restaurants sind und waren die Voraussetzung dafür.

„Wir freuen uns, mit einem aktiven und kompetenten Mitarbeiterteam, der Beschaffenheit dieser Einrichtung, mit unserer Beweglichkeit und Freude am Schönen, eine besondere Art von Hotel zu präsentieren. Wir wollten einen Ort errichten, der neugierig macht, weil einfach viel darin los ist“, unterstreicht Renate Völkel-Hanne ihr jahrelanges Wirken in dem Haus, das ihr täglich wie eine Bühne vorkommt und dass sie noch lange nicht loslassen wird. Aber ihr Mann Klaus Hanne entgegnet: „Eigentlich wollten wir uns doch nach den vielen Jahren des Aufbaus mal etwas zurücklehnen“ - aber daraus wird wohl vorerst nichts. 

Sarstedt, 21.01.2009

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