"Schloss Herrenhausen"

Schloss Herrenhausen - das Veranstaltungszentrum
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Museum Schloss Herrenhausen

Entdecken Sie Gartenkunst in Vollendung und Große Geschichte an diesem faszinierenden Ort in Hannover.

Zur Sommersaison 2013 öffnete das neue Museum Schloss Herrenhausen – eine Einrichtung der Landeshauptstadt Hannover, gefördert durch das Land Niedersachsen – seine Pforten: "Schlösser und Gärten in Herrenhausen – Vom Barock zur Moderne" heißt die große Schau, die Besucherinnen und Besucher einlädt, die Vielfalt der umfangreichen Schloss- und Gartenwelt in Herrenhausen auf unterhaltsame Art zu entdecken. 

Die hohe Kunst des Gartenbaus: Herrenhäuser Gärten 

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover setzen sich aus dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgen- und dem Welfengarten zusammen. Die wichtigsten Stilrichtungen der Gartenbaukunst finden sich in der gesamten Anlage wieder. Der Große Garten wurde 1666 begonnen und in seiner heutigen Form von 1696 bis 1714 unter Kurfürstin Sophie gestaltet. Er zählt zu den wenigen in ihrer Grundstruktur erhaltenen Barockanlagen Europas. Ganzjährig lädt der Große Garten zu einem Besuch der Grotte von Niki de Saint Phalle und im Sommer zum Kleinen Fest und dem internationalen Feuerwerkswettbewerb sowie zu Konzert und Theater ein. 

– Gartenkunst der Kurfürstin von Hannover

Die Königlichen Gärten Herrenhausen gehören zu den schönsten Parkanlagen Europas. Kurfürstin Sophie von Hannover, geistige Urheberin dieser grandiosen Anlage, ließ den ländlichen Sommersitz Herrenhausen nach dem Vorbild der imposanten Barockanlagen der Oranier gestalten.Im niedersächsischen Hannover liegt eine der schönsten Parkanlagen Europas: die Königlichen Gärten Herrenhausen, geprägt durch die Kurfürstin Sophie von Hannover. Herzstück ist der „Große Garten“, ein riesiger Festsaal im Freien, der 1666 begonnen und in seiner heutigen Form von 1696 bis 1714 unter Kurfürstin Sophie von Hannover gestaltet wurde. Gezähmte Natur mit Buchsornamenten im Parterre und 30.000 Sommerblumen. Gekrönt von einer Heerschar von Skulpturen aus schneeweißem Sandstein: Herkules bewacht keulenschwingend die Mittelachse und Venus schaut samt Putto nach dem Rechten. Der Barockgarten triumphiert mit Raritäten und Superlativen: die Große Fontäne (82 Meter) ist die höchste in einem Garten Europas, die Große Kaskade eines der ältesten erhaltenen Bauwerke (um 1670). Das erste deutsche Gartentheater mit seinen vergoldeten Figuren ist heute ebenso spektakuläre Kulisse wie zu Zeiten der Kurfürstin. Im „Berggarten“ locken Prärie und Moor, Häuser mit Orchideen, Regenwald, Kakteen, ein tropischer Wintergarten und seltene alte Bäume wie eine Gurkenmagnolie von 1794. Ein weiteres Highlight der Königlichen Gärten ist unter anderem die historische Grotte im Nordwesten des Gartens, die 1676 erbaut wurde. Nach ihrer Restaurierung zur Weltausstellung EXPO 2000 erlebte die Grotte eine zweite Geburt. Von 2001 bis 2003 ist sie nach den Plänen der Künstlerin Niki de Saint-Phalle neu ausgestaltet worden. Auch die Orangerie aus dem Jahr 1720 und das Wilhelm- Busch-Museum mit seiner Sammlung von 2.000 Zeichnungen sind einen Besuch wert; ebenso wie die gegenüberliegenden Universität im Welfenschloss - heute das prestigeträchtige Hauptgebäude der Universität Hannover.